Kantonsratskandidatin Salomé Weber im Gespräch

Salomé, Du kandidierst für den Zürcher Kantonsrat. Was hat dich dazu bewogen?

 

Ich gestalte linke Politik mit, lerne sie aus dieser Perspektive besser kennen und verstehe die Mechanismen dahinter. Durch mein Engagement erfahre ich, wie Politik funktioniert. Meine Sektion im Wahlkampf über eine Zeitspanne von 3–5 Monate zu unterstützen, entspricht meinen Vorstellungen, politisch aktiv zu sein. Und ist auch mit meinem beruflichen und privaten Engagement zu vereinen.

Wie hast du den bisherigen Wahlkampf der SP6 & 10 erlebt?

 

Engagiert und belebt! Wir gestalteten eine fulminante Wahlkampf-Auftakt-Veranstaltung über den Klimawandel mit reger Beteiligung. Gemeinsam erarbeiteten wir ein Manifest, was der Kanton Zürich gegen die Klimakrise tun kann. Dieses Ereignis hat uns alle beflügelt. Zuweilen erfahre ich die Sitzungen etwas chaotisch, aber das ist nur menschlich. Auch interessant finde ich, die Sektion SP 6 näher kennenzulernen und mit ihr zusammenzuarbeiten. Mit Spannung erwarte ich die heisse Phase. Ich freue mich auf diese intensive Zeit.

Von meinem Werdegang her interessiere ich mich für Medien- und Kulturpolitik

Der Wahlkampf findet lokal statt. Welche Wahlkampfthemen stehen für dich als Mitglied der SP 10 im Vordergrund?

 

Im Kreis 6 und 10 hat das Rosengartenprojekt aktuell einen hohen Stellenwert, dass das Thema Verkehr mit all seinen Facetten brisant diskutiert wird. Die Debatte läuft im Kantonsrat und eine kantonale Volksabstimmung erfolgt wohl noch in diesem Jahr. Als SP 10 haben wir die Nein-Parole beschlossen, doch sind die Befürworter aus bürgerlichen und eigenen Kreisen stark. Am 23. Februar organisieren wir einen Rundgang dazu – alles prägend für unseren Wahlkampf und unser Quartier. Von meinem Werdegang her interessiere ich mich für Medien- und Kulturpolitik. Diese Themen sind momentan sekundär.

Die Fragen stellte Werner A. Meier